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Diabetische Fußulzera (DFU)
Klinische Studienphase I/IIa

Hintergrundinformationen

Das diabetische Fußulkus (DFU) stellt die schwerwiegendste Komplikation eines Diabetes mellitus dar und betrifft etwa 15 % der Diabetespatienten (Leone et al., 2012). DFU sind die Hauptursache für stationäre Behandlungen von Diabetespatienten (Snyder et al., 2009). Sie verursachen schätzungsweise 50 bis 70 % aller durchgeführten Beinamputationen, wobei sich dieser Schätzwert infolge der wachsenden Anzahl an Menschen mit Diabetes erwartungsgemäß noch erhöhen wird (Leone et al., 2012). Die International Diabetes Federation (IDF) rechnet mit einem Anstieg der Zahl der Diabetespatienten von weltweit rund 463 Millionen im Jahr 2019 auf 700 Millionen im Jahr 2045 (Diabetes-Atlas der IDF, 9. Auflage, 2019).


ABCB5-positive (ABCB5+) mesenchymale Stammzellen (MSCs) besitzen – basierend auf ihren anti-inflammatorischen und pro-angiogenen Eigenschaften – ein hohes regeneratives Potenzial. In mehreren Testmodellen der Heilung von akuten und chronischen Wunden der Haut wurde gezeigt, dass ABCB5+ MSCs eine wesentliche Rolle bei der Angiogenese und der Neo-Vaskularisation spielen (Vander Beken et al., zur Publikation eingereicht). Die Anwendung von humanen ABCB5+ MSCs könnte daher die Wundheilung bei DFU verbessern.


In präklinischen Studien konnte RHEACELL in wissenschaftlichen Kooperationen mit dem Universitätsklinikum Ulm (Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek), dem Boston Children`s Hospital (Prof. Dr. Markus Frank), dem Harvard Stem Cell Institute (George F. Murphy, MD) sowie dem Brigham and Womens‘ Hospital (Dennis Orgill, MD, PhD) zeigen, dass die hochreinen ABCB5+ MSCs zu einer Verbesserung der Wundheilung beitragen können. So beschleunigte die Gabe von ABCB5+ MSCs die Abheilung von akuten und chronischen Hautwunden und verbesserte die Qualität des gebildeten Narbengewebes (Vander Beken et al., 2019).


Ablauf

Informationen zur klinischen Studie mit allogenen ABCB5+ MSCs erhalten Sie HIER.


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