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Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Klinische Studienphase I/IIa

Hintergrundinformationen

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine chronische Gefäßerkrankung, die überwiegend durch Arteriosklerose verursacht wird und vorrangig die unteren Extremitäten betrifft. Im Verlauf der Erkrankung verengen (Stenose) oder verschließen (Okklusion) sich die Arterien. Die Gefäßkonstriktion hat eine verringerte Durchblutung und eine eingeschränkte Sauerstoffversorgung im Versorgungsgebiet der betroffenen Arterien zur Folge. Die Ischämie kann zu Taubheitsgefühl, Schmerzen und gefährlichen Infektionen in entstehenden nicht heilenden Wunden führen (Peripheral Arterial Disease, Merck Manual of Diagnosis and Therapy, Professional Edition, 2018).


ABCB5-positive (ABCB5+) mesenchymale Stammzellen (MSCs) besitzen – basierend auf ihren anti-inflammatorischen und pro-angiogenen Eigenschaften – ein hohes regeneratives Potenzial. In mehreren Testmodellen wurde gezeigt, dass ABCB5+ MSCs eine wesentliche Rolle bei der Angiogenese und der Neo-Vaskularisation spielen (Vander Beken et al., zur Publikation eingereicht). Die Anwendung von humanen ABCB5+ MSCs könnte daher bei pAVK die Durchblutung wiederherstellen und die Wundheilung verbessern.


In präklinischen Studien konnte RHEACELL in wissenschaftlichen Kooperationen mit dem Universitätsklinikum Ulm (Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek), dem Boston Children´s Hospital (Prof. Dr. Markus Frank), dem Harvard Stem Cell Institute (George F. Murphy, MD) sowie dem Brigham and Womens‘ Hospital (Dennis Orgill, MD, PhD) zeigen, dass die hochreinen ABCB5+ MSCs zu einer Verbesserung der Wundheilung beitragen können. So beschleunigte die Gabe von ABCB5+ MSCs die Abheilung von akuten und chronischen Hautwunden und verbesserte die Qualität des gebildeten Narbengewebes (Vander Beken et al., zur Publikation eingereicht).


Ablauf

Informationen zur klinischen Studie mit allogenen ABCB5+ MSCs erhalten Sie HIER.


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